Pünktlich wie immer! Mit nur einer Stunde Verspätung geht’s endlich los! Aber was ist schon eine Stunde im Gegensatz zu den zwei Jahren die wir schon auf dieses Wochenende warten. Fast der gesamte Stammesrat, alle Meuten- und Sippenleiter, Material- und Kassenwart und natürlich die Stammesführung sind dabei, als es mit 5 Autos Richtung Augsburg geht. Die Kofferräume voll mit Gitarren, Rucksäcken, Flipcharts und allen möglichen andern Zeug. Unser Ziel ist eine kleine Hütte im Grünen südlich von Augsburg. Nach der obligatorischen Brotzeit vergeht die Zeit bist tief in die Nacht mit Kartenspiel, nächtlichen Spaziergängen und Singen, bis wir erschöpft von der Woche, doch weit weg vom Alltag in die Betten fallen. Leider kann niemand Leos Freude und Enthusiasmus nachvollziehen als er mit zwei Topfdeckeln bewaffnet um 8 Uhr in die Schlafräume stürmt und nicht aufhören will Lärm zu machen bis auch die hartnäckigsten Morgenmuffel auf den Beinen sind. Wenigstens sind wir so trotz Kaffeemangel wach, als es nach dem English Breakfest mit der Arbeit los geht: von der Lagerleitung am Frühlingsthing, über die Reparaturen am Stammesheim bis hin zur Mitgliederverwaltung wird alles diskutiert. Der Tag vergeht schnell, schon ist es wieder Zeit fürs Abendessen. Nach dem anstrengenden Tag wird das Gulasch schon sehnlichst erwartet und als die Bäuche voll sind helfen alle mit den Raum für den Singeabend vorzubereiten. Nicht ganz so spät wie am Vorabend, doch eben so glücklich verschwindet einer nach dem andern in den Schlafräumen. Diesmal sind es keine Topfdeckel die uns aus dem Schlaf reißen, sondern der Feuermelder, doch kein Grund zur Panik, ist nur das Küchenteam. Mehr als genug Pfannkuchen wurden eingeplant und so können wir gut gestärkt mit dem Aufräumen starten. Es dauert gute zwei Stunden bis wir endlich wieder alles in die Autos gepackt haben und Richtung Germering losfahren. Wie so oft verging die Zeit viel zu schnell, aber wir haben jede Sekunde genossen!

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