Allgemeines

Wir Bussarde sind ein ganz normaler Haufen Pfadfinder, die zum BdP, Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder, gehören. Wie überall ist auch unser Verein organisiert, die unterste Schicht bilden in unserem Bund die Stämme, jeder Stamm hat zwischen 50 und 100 Mitglieder. Wenn sich ein paar Stämme untereinander recht gut verstehen und leiden können, dann haben sie die Möglichkeit sich zu einem Horst zusammen zuschließen. Wir Bussarde bilden mit zwei anderen Münchner Stämmen, Cosuaneten und Bären, den Horst Südland. Die Stämme sind landesweit in sogenannten Landesverbänden LVs zusammengeschlossen und haben dort ihre Vertreter. Alle LVs werden zum Schluß im BdP, unser Bund, zusammengefaßt, dieser ist wiederum Mitglied im Ring Deutscher Pfadfinderverbände und diese sind Mitglied im Weltpfadfinderbund. Soweit zu unserer Organisation.

Uns, d.h. den Stamm Bussard, gibt es schon seit 1980 in Germering. Angefangen hat alles damit, daß es in München einen Stamm Bären gab, der zu dieser Zeit "riesengroß" war. Von den Bären sind dann ein paar Pfadis auf die Idee gekommen, in Germering auch einen Stamm zu gründen. Es hat soweit alles gut geklappt, sonst würde ich ja heute nicht die Stammeshomepage der Bussarde machen. Zwischendurch gab es immer mal wieder Berg- und Talfahrten in der Mitgliederzahl, so daß wir jetzt ca. 60 gemeldete Mitglieder haben. Darüber hinaus gibt es noch 3 Sippen und 1 Meute. Als Gruppenraum dient uns unser Stammesheim, das wir auf unserem Grundstück in Germering stehen haben. Das soweit zum groben Überblick.

 

Die Meute

Die Wölflinge sind unsere jüngsten im Stamm. Sie sind durchschnittlich 6 - 10 Jahre alt und ein kleiner verspielter Haufen von 10-20 Wölflingen. Die Meute, so nennen wir diese Gruppe, trifft sich einmal in der Woche für 2 Stunden zu einer Meutenstunde. In dieser werden gebastelt, gespielt, Lieder gelernt und Meutenführer geärgert. In den Sommerferien und in den Pfingstferien ist die Meute eigentlich meistens in einem Lager und hat dort immer eine Mordsgaudi, auch bei schlechtem Wetter.

 

Die Pfadfinder

Sie sind in kleineren Gruppen mit ca. 6 Pfadfindern eingeteilt und druchschnittlich 12 - 16 Jahre alt. Daraus folgt, daß die Meute "Nachschub" für die Sippen, so heißen die Pfadfindergruppen, liefert. Die Sippen gehen wesentlich öfter auf Fahrt, sie sollten eigentlich alle 2 Wochen auf Sippenfahrt gehen, dies ist aber meistens nicht möglich, da noch andere aktivitäten stattfinden. Deshalb können sie in den wöchentlichen Sippenstunden nicht bloß spielen und basteln, sonder sie müssen auch lernen, wie Knoten geknüpft und Kothen, das sind unsere schwarzen Zelte, aufgebaut werden. Desweiteren lernen sie auch die Regeln der Pfadfinder, wie man mit Karte und Kompaß umgeht und die Natur kennen. Natürlich wird zur Abwechslung auch gebastelt und gespielt, aber das sind dann anspruchsvollere Dinge, als das, was die Meute macht.